Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#1 von Kolja , 21.03.2014 09:24

Hallo ich bin neu hier und freue mich dem Forum anzugehören.
Meine Name ist Oliver und komme aus der schönen Hansestadt Stendal. Bin 32 Jahre alt und seit 2009 stolzer Besitzer eines UAZ469b mit Namen Kolja. Er ist Baujahr 1974 und stammt vom alten Truppenübungsplatz Lehnin bei Brandenburg.
Nach der Wende wurde dieser in ein Museum nach München gebracht. Dort schlummerte er viele viele Jahre bis er, ich denke mal im Jahr 2007, in der Nähe von Schwerin gebracht wurde, wo er wirklich nicht sehr gut behandelt wurde.
2009 sah ich ihn dann, setzte mich rein und machte eine Probefahrt. Ich muß sagen, ich habe Gänsehaut bekommen. Da wusste ich, den muß ich haben egal wie er aussieht.
Zu Hause dann angekommen wurde er ein bisschen schick gemacht für den netten TÜV-Menschen. Danach ging es dann über Stock und Stein. Muß sagen hat Spaß gemacht.
2010 dachte ich mir aber dann, da muß mal was drann gemacht werden. Somit wurde er komplett restauriert. Letztes Jahr war er dann fertig. Leider noch ohne Fenster, denn diese waren hin nach dem Strahlen aber er fährt. Die erste Fahrt ging dann zur OMMMA. Lief auch alles ohne Probleme. Außer ein paar Schrauben festziehen war nix.

Nun denke ich, weiß es aber nicht, habe ich eventuell das erste Problem. Gestern beim Abschmieren der Achsschenkelbolzen ist die Suppe nach ungefähr 20 Hüben mit der Fettpresse an den Schrauben auf der Vorderseite des Reifen wieder rausgekrochen. Nicht die Radmuttern sondern die am Antriebsgestänge rundherum oberhalb des Deckels für die Radnabe.

Für Eure Ratschläge bedanke ich mich schon einmal.

 
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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#2 von Wolgakurier , 21.03.2014 10:15

Moin Kolja und herzlich Willkommen erstmal.
Aaaaaber: Zwanzig Hübe sind n bissel viel?!? Irgendwo muß das Fett dann ja hin und sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes.....

Gruß Norbert


 
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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#3 von Russe 469 , 21.03.2014 10:49

Hallo,

auch von mir ein "herzlich willkommen" in der Reihe der nicht ganz normalen...
Wenn an der Verschraubung das Fett heraus kommt, würde ich eher auf eine lockere Verschraubung tippen oder eine fehlende Dichtung Mein Monster bekommt 2x im Jahr ca.40 Hübe mit der Fettpresse in den Schmiernippel der Achsbolzen. Da kam bisher noch nie Fett an der beschrieben Stelle raus. Eher kommt da Fett an der Abdichtung der Halbkugeln raus.

herzlichst

Hagen


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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#4 von Axel61 , 21.03.2014 10:59

Hallo Kolja,

Wie Norbert richtig schrieb, muss das Fett ja irgendwo rauskommen, wenn innen alles voll ist.
Du hast praktisch Achsschenkelbolzen, "Kreuzgelenk" und Radlager gleichzeitig geschmiert.
Also kein Problem, abwischen und gut ist.
Wenn du willst, kannst du die Dichtung des Radnabendeckels erneuern, abe dann kommt das Fett eben woanders raus...


Viele Grüße,

Axel


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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#5 von Kolja , 21.03.2014 11:06

Hallo vielen Dank schon einmal für die schnelle Antwort. Also brauch ich mir keine Gedanken machen, dass ich da irgendwas kaputt gemacht habe. Denn am Wochenende wollte ich die erste Probefahrt machen.

 
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#6 von Kolja , 21.03.2014 11:09

Hallo Axel. Gerade erst gelesen deine Antwort. Da bin ich ja beruhigt
Danke schön.

 
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#7 von knudsen , 21.03.2014 12:01

@ Hagen: Wie viel Öl bekommst du noch in deine Achse? Die muss ja inzwischen komplett voll mit Fett sein

Grüße, Andreas


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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#8 von Russe 469 , 21.03.2014 15:05

Hi,Andreas

zu meiner Verwunderung ist da sogar noch Öl drin. Bei mir drückt das Fett ganz leicht an der Filzabdichtung der Halbkugel heraus. Lt. Aussage eines alten UAZ-Mechanikers ist das iO. Verhindert das eindringen von Dreck und schmiert die Filzabdichtung.

herzlichst

Hagen


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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#9 von knudsen , 21.03.2014 16:39

Gut zu wissen, Hagen! Ich war nämlich bis jetzt bei der Schmierung der Achsschenkelbolzen eher vorsichtig. Hab immer nur so um die 5 Fettpressenhübe rein gedrückt. Im Schmierplan des Handbuches steht leider auch nichts Näheres dazu. Aber allein die Tatsache, dass es nur einen oberen Schmiernippel jedoch keinen am unteren Achsschenkelbolzen gibt, deutet wohl darauf hin, dass man mit dem Fett nicht sparsam sein sollte. Irgendwie muss es ja auch bis nach unten kommen. Oder?

Grüße, Andreas


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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#10 von Russe 469 , 21.03.2014 17:55

Hallo,

bei der Generalüberholung meiner ET-VA musste ich ca.500 g Fett als Erstfüllung in jede Seite einbringen. Da paßt ne ganze Menge Fett rein,soll man nicht glauben.

herzlichst

Hagen


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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#11 von UBC , 21.03.2014 18:02

Mensch Andreas!

Sparsam und fett passt nicht zusammen!

Sonst wäre as ja geizig und dürr...

 
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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#12 von Muck , 21.03.2014 19:56

Hab jetzt das Thema nur überflogen, aber ich wäre bei den Achsschenkeln vorsichtig.
Im HB steht, dass das Fett komplett raus muss und neues reingehört. Wenn nachgefettet wird, sparsam den wenn man da zuviel Fett reindrückt beschädigt man die Simmeringe und Öl tritt in die Kugel ein. Den unteren braucht man nicht schmieren. Bei ähnlichen Fahrzeugen wie z.B. Toyota werden die Lager nicht mal direkt geschmiert.


Poka,
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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#13 von Axel61 , 21.03.2014 21:15

Hallo,

Ja nun, Thema abschmieren, kann man sich mal wieder toddisskutieren...

Z.B. bei unseren landwirtschaftlichen Maschinen gibt es Schmierstellen, die zwingend jeden Tag abgeschmiert werden müssen, da eine Mischung aus Staub, Druck und Bewegung eine betonähnliche Masse erzeugt, die sich gegen jedwede verstpätete Schmierung erfolgreich zur Wehr setzt...
Logisch, Kreutzgelenke an Traktorvorderachsen schmiere ich auch nicht "Tot", aber überall wo Gleitlager sind, wird geschmiert bis irgendwo Fett austritt.
Wichtig ist auch, das Schmierstellen beim Abschmieren entlastet werden, also z.B. Vorderachsen aufgebockt werden sollen, wenn die Achsschenkelbolzen geschmiert werden. Sonst schmiert ma da, wo das Fett nicht gebraucht wird.

Und wenn ich nach Wartungsanleitung irgendwo z.B. 5 Hübe reindrücken soll und ich nicht nachvollzien kann ob nun wirklich überall Fett hingekommen ist, kann ich es gleich ganz lassen...
Und diesen Mythos: "Ich könnte beim Abschmieren etwas beschädigen" sollte man schnell vergessen, eine normale Handhebelfettpresse drückt mit bis zu 400 Bar, ich denke die Konstrukteure wussten das damals auch schon.


Viele Grüße,

Axel


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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#14 von Der Mutz , 21.03.2014 22:08

Wie mein alter Lehrer für spezielle Maschinenkunde immer sagte:
Nicht so viel Fett wie möglich, sondern so viel Fett wie nötig.
Und soviel schmieren bis sichtbar neues Fett austritt.


Grüsse der Mutz

Jegliches Kriegsgerät gehört vernichtet aber vorher sollte man noch den größtmöglichen Spass damit haben.

 
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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#15 von Muck , 22.03.2014 09:36

Unten ist doch ein Loch, wenn dann unten die Platte abschrauben, dadurch kann zu hoher Druck raus und dann kann man schmieren wie man gerade drauf ist ;)


Poka,
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RE: Hallo liebe UAZ-Gemeinschaft

#16 von Rüdi , 22.03.2014 12:24

Dann macht jetzt mal bitte in der richtigen Rubrik unter einer neuen Überschrift weiter.
Danke
Admingrüße


"Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

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